Macht hoch die Tür - Weihnachtskonzert 2025

Vielleicht waren Sie am Nachmittag des 14.12. dabei und erinnern sich mit uns an die vielen Besucherinnen und Besucher, die in die Pfarrkirche St. Martinus strömten? Erinnern Sie sich an den Moment, als die ersten Klänge des Chores und des Bläsersextetts rheinmetall! erklangen?

 

"Machet die Tore weit", war das Lied, mit dem wir das Konzert eröffneten. Wir luden Sie ein, uns auf eine musikalische Reise durch verschiedene Zeiten, Länder und Stimmungen zu begleiten. Unsere rund 40 Sängerinnen und Sänger und das Bläserensemble  füllten den Raum mit warmen, festlichen Klängen und ließen einen Moment des vorweihnachtlichen Glanzes entstehen.

 

Besonders war dieser Abend für uns, weil dieses Adventskonzert das erste Adventskonzert unter der Leitung von Wolfgang Pelzer war, der zu Beginn des Jahres die musikalische Leitung übernommen hatte. Der Tradition der letzten Jahre folgend stellte er ein abwechslungsreiches Programm  von Renaissanceklängen über Werke von Pezelius, Hammerschmidt und Bruckner bis hin zu bekannten Weihnachtsliedern und modernen Arrangement zusammen, das Garant dafür war, dass für jeden Besucher und jede Besucherin etwas dabei war. 

 

Besonders auch, weil unser ehemaliger musikalischer Leiter und Gründer Hans-Michael Dücker bei uns war und mit uns gesungen hat. 

 

Erinnern Sie sich auch an das traditionelle Weihnachtsmärchen, das Norbert Kaulhausen vorgelesen hat? Es hieß "Märchen vom Auszug aller Ausländer" und erzählte eindringlich, was passieren würde, wenn wirklich alle „Fremden“ unser Land verließen – von Pflegekräften über Lebensmittel bis hin zu Musik, Wärme und Menschlichkeit – es ließ die Zuhörer spürbar betroffen und nachdenklich zurück, weil es auf kluge, stille Weise zeigte, wie leer, kalt und unmenschlich eine solche Welt wäre.

 

Viele von Ihnen haben uns nach dem Konzert gesagt, wie sehr die Mischung sie bewegt und zum Innehalten angeregt hat. Es war ein Abend der festlichen Klänge, der auch Raum für Besinnung ließ – und genau das macht ihn für uns - und hoffentlich für sie - im Rückblick so wertvoll.